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Geschichte
Die Chronik der Stahlmühle
Die heutige Stahlmühle
erscheint erstmals 1763 als Hasselmühle und steht so im ältesten Stockbuch der
Gemeinde von 1835 geschrieben. Später, im 19. Jahrhundert heißt sie
abwechselnd Stahlhütte, Antoniushütte, Stahlschmiede oder Stahlfabrik.
Daraus geht hervor, dass
eben dort 1851 Freiherr von Schütz eine Eisenhütte zur Bereitung von Gussstahl
errichtete. Als jedoch 1863 Anton Hasselbach die Stahlfabrik kaufte, nannte er
das Anwesen Mahlmühle, was auf das Ende der Gussstahlerzeugung hinweist.
Ab 1874 bürgerte sich
dann, im Besitz von Jacob Bender, der bis heute gültige Name Stahlmühle ein.
Das
Gebäudes wurde wahrscheinlich
bis 1930
als Mahlmühle genutzt (Nutzung des Wasserrechts). Ab 1930 wurde
der Betriebsgraben nicht mehr gepflegt. Die Mahlanlagen fanden keine Verwendung
mehr. In der Folgezeit diente das Anwesen als kleinbäuerlicher Betrieb und war
Sammelstelle für Altmetall. Im Mai 1976 wurde die Stahlmühle von 6 Stammtischbrüdern übernommen, die sich zum Ziel gesetzt hatten, das Gebäude vor dem Verfall zu retten. In zehnjähriger Eigenarbeit wurde die Stahlmühle liebevoll restauriert und im Jahr 1986 seiner heutigen Bestimmung übergeben.
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